biodidaktik


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Biodiversitätsschutz

Welche Voraussetzungen bestehen für Naturschutzmotivationen und wie lassen sich diese durch biologische Bildung fördern?

Nachhaltige Ernährung

Welche Vorstellungen haben Lernende zu spezifischen Ernährungsthemen und wie können diese für das Biologielernen genutzt werden?

Felix Przesdzink präsentiert "Netweave" auf der Woche der Umwelt in Berlin

02.04.2024 | Die #WochederUmwelt präsentiert innovative Umweltschutzthemen und -projekte: Am 4. und 5. Juni laden der #Bundespräsident und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt #DBU für eine grünere Zukunft nach Berlin ein. Doktorand Felix Przesdzink ist dort als einer von rund 190 Ausstellenden vertreten und präsentiert sein Promotionsprojekt "Netweave". Seid dabei und meldet euch an: www.woche-der-umwelt.de

Science/Environment/Health: Teilnahme an der ESERA SIG 4 Mini-Conference in València

27. Mai 2024 | Vom 23. bis zum 25. Mai 2024 hatten wir,  Lena Szczepanski und Annike Eylering, die Möglichkeit, an der Mini-Konferenz der Special Interest Group 4: Science/Environment/Health (SIG4: S|E|H) in València teilzunehmen. Im botanischen Garten der Universität von València war es das Ziel der Tagung wissenschaftliche Bildung zu Umwelt- und Gesundheitsfragen, insbesondere im Zusammenhang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und dem Klimawandel zu diskutieren. Bei dieser Konferenz hatten wir daher die Möglichkeit als Nachwuchswissenschaftlerinnen unsere Themen vorzustellen: Lena präsentierte in ihrem Vortrag Motive von Jugendlichen für und gegen den Konsum von Milchalternativen und Annike stellte Einflussfaktoren für biodiversitätsförderndes Verhalten am Beispiel der spanischen Bevölkerung vor. Als ein weiteres Highlight der Tagung  möchten wir die Stadtführung durch València hervorheben. Wir bedanken uns für diesen schönen Aufenthalt in València bei den Veranstalter:innen und ebenfalls bei der Universitätsgesellschaft Osnabrück, die uns bei dieser Tagung unterstütze.

Tierhaltung hautnah - Besuch im landwirtschaftlichen Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

06.05.2024 | Am 02.Mai hatten Studierende die Gelegenheit, das Landwirtschaftliche Bildungszentrum (LBZ) in Echem zu besuchen, um Einblicke in die vielfältigen Methoden der Schweinehaltung zu erhalten. Angeleitet von Koordinator Jan Hempler, erforschten die Studierenden die verschiedenen Bereiche des Betriebs, darunter die konventionelle und ökologische Sauenhaltung sowie Ferkelaufzucht und Mast. 

Während der Führung durch die Mastställe erörterte Herr Hempler umfassend die verschiedenen Haltungsverfahren, Fütterungstechniken und Verhaltensweisen der Tiere. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen direkt im Kontext der praktischen Anwendung zu stellen, wodurch sie tiefere Einblicke in die Herausforderungen und Verantwortlichkeiten der modernen Tierhaltung gewannen. 

Mitmachen im Universum Bremen

06.05.2024 | Am 18. April besuchten Biologie-Lehramtsstudierende im Rahmen einer kleinen Exkursion das Universum in Bremen, um das Mitmach-Museum als potenziellen außerschulischen Lernort zu testen. An über 300 Exponaten können Schülerinnen und Schülern als auch (angehende) Lehrkräfte naturwissenschaftliche Phänomene hautnah und mit allen Sinnen erleben und verstehen. Viele dieser Themenbereiche lassen sich ebenfalls mit dem Biologieunterricht verknüpfen (Mensch, Natur und Technik). Zur Vorbereitung auf die Exkursion erstellten die Studierenden Lernmaterial für ausgewählte Exponate angelehnt an das niedersächsische Kerncurriculum für das Fach Biologie. Die Lernmaterialien wurden vor Ort durch alle Studierenden an den Exponaten getestet und anschließend im Plenum reflektiert. Abschließend stimmten die Studierenden überein, dass das Universum als ein geeigneter außerschulischer Lernort deklariert werden kann, da die präsentierten Themen relevant und aktuell sind, eine interaktive und partizipative Lernumgebung gegeben ist und somit ein anschauliches Lernen ermöglicht werden kann.

Free word association analysis of German laypeople’s perception of biodiversity and its loss

28.06.2023 | Angesichts der dramatischen Krise der biologischen Vielfalt ist es von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, wie die Menschen die biologische Vielfalt wahrnehmen. Das Wissen darüber, wie die Gedanken rund um dieses Konzept organisiert sind, kann Aufschluss darüber geben, welche Ideen sich am besten für Informationskampagnen zum Erhalt der biologischen Vielfalt eignen. Die Studie untersuchte mit Hilfe eines freien Wortassoziationstests die sozialen Repräsentationen der deutschen Öffentlichkeit in Bezug auf das Konzept der biologischen Vielfalt und deren Verlust. Darüber hinaus wurden Assoziationsnetzwerke analysiert. Die drei am häufigsten genannten Assoziationen für die biologische Vielfalt waren "Tier", "Pflanze", "Natur". Für den Verlust der biologischen Vielfalt waren die drei am häufigsten genannten Assoziationen "Artensterben", "Klimawandel", "Pflanze". Weder "Landnutzungsänderung" noch "invasive Arten" als Hauptfaktoren für den Verlust der biologischen Vielfalt waren in den sozialen Repräsentationen der deutschen Öffentlichkeit präsent. Aus der Netzwerkanalyse geht hervor, dass die am häufigsten genannten Wortpaare "Pflanze — Tier" und "Artenverlust — Klimawandel" waren. Unsere Ergebnisse tragen dazu bei, das Verständnis für soziale Repräsentationen und Wahrnehmungen von Biodiversität und deren Verlust zu verbessern. Alle weiteren Ergebnisse der Studie können Sie hier einsehen. An der Studie haben Annike EyleringKerstin Neufeld, Felix Kottmann, Sebastian Holt und Dr. Florian Fiebelkorn mitgewirkt.

Pflanzliche Milchalternativen – Produktion, Nachhaltigkeit und Akzeptanz

10.10.2023 | Die Produktion und der Konsum von Milch tragen in einem erheblichen Maße zu den derzeitigen Umweltproblemen bei. Trotz des global hohen Konsums von Kuhmilch ist die Nachfrage nach pflanzlichen Milchalternativen in den letzten Jahren rasant gestiegen. Stellen pflanzliche Alternativen in diesem Zusammenhang eine potenziell nachhaltigere Alternative zur Kuhmilch dar?

Dieser Frage gehen Lena Szczepanski, Gesa Ostermann und Dr. Florian Fiebelkorn in einem Artikel in der November-Ausgabe von „Biologie in unserer Zeit“ nach, welcher derzeit schon im Early View online verfügbar ist. Neben einem Nachhaltigkeitsvergleich gibt der Artikel einen Überblick über das Produktionsverfahren, die aktuelle Marktentwicklung, die rechtliche Situation und Akzeptanz von pflanzlichen Milchalternativen.

Germans' attitudes toward the microbial protein Solein® and willingness to consume it – The effect of information-based framing

04.04.2024 | Mikrobielles Protein stellt eine potenziell nachhaltigere, alternative Proteinquelle zu konventionellem Fleisch dar. Diesbezüglich haben Lena Szczepanski, Sharon Sass, Christina Olding, Jacqueline Dupont und Florian Fiebelkorn die Einstellungen und Konsumbereitschaft der deutschen Bevölkerung (= 642) gegenüber dem mikrobiellen Protein Solein® untersucht. Weiterhin wurde in dieser Studie untersucht, ob Informationen über die gesundheitlichen Vorteile, ökologischen Vorteile, oder technische Aspekte der Solein®-Produktion, einen Einfluss auf die Einstellungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Solein® und ihrer Konsumbereitschaft haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass die deutsche Bevölkerung neutral gegenüber Solein® eingestellt ist. Sie empfanden Solein® als modern, nachhaltig und umweltfreundlich, aber auch als künstlich, exotisch sowie teuer. Die Konsumbereitschaft der deutschen Bevölkerung von Solein® war ebenfalls neutral. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass die drei verschiedenen Informationen weder die Einstellungen gegenüber Solein® noch die Konsumbereitschaft beeinflussten. Allerdings hatten die Proband:innen mit den gesundheitlichen und ökologischen Informationen positivere Einstellungen gegenüber Solein® als die Kontrollgruppe und waren auch eher bereit, Solein® zu konsumieren als die Kontrollgruppe. Alle weiteren Ergebnisse der Studie können Sie hier einsehen. 

Student conceptions of the production of cow’s milk – An exploratory interview study with 6th- and 10th-grade students.

14.04.2023 |Die Produktion und der Konsum von Kuhmilch sind nicht nur mit ökologischen, sondern auch mit gesundheitlichen und tierethischen Fragestellungen verbunden. Es besteht daher die Notwendigkeit einer Umstrukturierung des Agrar- und Ernährungssystem – inklusive unserer Ernährungsgewohnheiten – mit dem Ziel einer nachhaltigen Produktion unserer Nahrungsmittel. Die Produktion von Milch eignet sich als Thema, um ökologische, soziale und ökonomische Aspekte einer nachhaltigen Produktion unserer Nahrungsmittel im Schulunterricht zu thematisieren. 

Zur Entwicklung von wirksamen Lehr- und Lernstrategien für den Unterricht haben Lena SzczepanskiFlorian Fiebelkorn, Gesa Ostermann, Lisa Altevogt und Elena Folsche die Vorstellungen von Schüler/-innen der sechsten (n = 4; MAlter = 12 Jahre; SDAlter = 0,7 Jahre; 50% weiblich) und zehnten Klasse (n = 4; MAlter = 16 Jahre; SDAlter = 0 Jahre; 50% weiblich) zur Produktion von Milch untersucht, wobei der Schwerpunkt auf der Milchviehhaltung, dem Melkprozess und den Melktechniken sowie der Erzeugung von Kuhmilch lag. Zur Erhebung der Schüler/-innenvorstellungen wurden semistrukturierte, leitfadengestützte Interviews durchgeführt, welche mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.

Die Ergebnisse zeigen bei den Sechst- und Zehntklässler/-innen größtenteils realistische Vorstellungen zur Milchviehhaltung und zum Melkprozess. In Bezug auf die Weidehaltung und Kälberaufzucht bestanden zum Teil romantisierte Vorstellungen. Bei dem Prozess der Milchbildung und dem Grund zur Milchbildung hatten die Schüler/-innen naive, realitätsferne Vorstellungen. Beim Vergleich der Vorstellungen der Sechst- und Zehntklässler/-innen ließen sich keine erheblichen Unterschiede feststellen, allerdings hatten die Zehntklässler/-innen teils differenziertere Vorstellungen zur Produktion von Milch. Es konnte gezeigt werden, dass die jeweiligen Schüler/-innenvorstellungen zur Produktion von Milch unter einem Einfluss individueller Primärerfahrungen mit Milchviehbetrieben stehen.

Die vollständige Publikation können Sie hier einsehen.

Wissenschaftskommunikation

Fleisch(r)evolution – Produktion, Nachhaltigkeit und Akzeptanz von kultiviertem Fleisch

Ansprechpartner:innen: Lena Sczcepanski, Florian Fiebelkorn

Kommunikationsformat: Populärwissenschaftlicher Beitrag für Biolog:innen in der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“

Zielgruppe: Biolog:innen und interessierte Öffentlichkeit

Kurzbeschreibung: Übersichtsartikel zur Herstellung, dem Nachhaltigkeitspotential und der Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber kultiviertem Fleisch. Fiebelkorn, F., Dupont, J., Szczepanski, L., & Filko, N. (2022). Fleisch(r)evolution – Produktion, Nachhaltigkeit und Akzeptanz von kultiviertem Fleisch. Biologie in unserer Zeit, 3(52), 2-15. DOI 10.11576/biuz-5695.

“Virtuelle Reise durch Costa Rica”: Adaptation einer universitären Exkursion als digitales Wissenschaftskommunikationsformat für Jugendliche und junge Erwachsene

Ansprechpartner:innen: Felix Przesdzink, Sebastian Holt, Vincent Fritzen

Kommunikationsformat: YouTube-Playlist

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene, Schulen

Kurzbeschreibung: In diesem Projekt übertragen wir eine universitäre Lehrveranstaltung in ein YouTube Format für junge Erwachsene. Die langjährige Costa Rica Exkursion „Lebensformen und Ökosysteme der Neotropis“ von apl. Prof. Klaus Mummenhoff wurde bereits 2022 von uns digitalisiert, da im Rahmen der Corona-Krise keine Studierenden reisen durften. Das auf Biologie-Masterstudierende mit erheblichem botanischem Vorwissen zugeschnittene Konzept wurde von uns nun in einem neuen Drehbuch didaktisch reduziert, gekürzt und für junge Erwachsene ohne Biologiestudium leichter zugänglich gemacht. Im Frühjahr 2023 haben wir, unterstützt von der Universitätsgesellschaft, dem Costa Rica Zentrum und der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur in einem dreiwöchigen Drehaufenthalt neue Videos und Szenen aufgenommen, die sich aktuell in der Postproduktion befinden. Die Veröffentlichung der Videos wird voraussichtlich im Laufe des Herbstes stattfinden.

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